Automatisiere Deine wiederkehrenden Zahlungen und Rechnungen, manage Abo-Pläne und -Preise und erhalte analytische Einblicke in Deine Umsatzdaten – die richtige Subscription Management-Software hilft Dir beim nachhaltigen Wachstum.
Die besten Anbieter für Subscription Management-Software #
TL; DR: Übersicht
- Frisbii
- Maxio
- Chargebee
- Fynn
- Fakturia
- Recurly
- Aria Systems
- Stripe Billing
- Paddle
Frisbii
Frisbii ist eine Ende-zu-Ende Recurring Billing-Plattform, die Abonnements, Zahlungen und wiederkehrende Rechnungen in einem System managet. Frisbii ermöglicht Unternehmen, ihre Abrechnungen zu automatisieren, Finanzprozesse zu streamlinen und Kundenbeziehungen von der ersten Registrierung bis zur loyalen Kundenbindung hin zu pflegen.
Standort: Europa (Deutschland, Dänemark, Frankreich, Polen)
Preise: Ab 49€ / Monat + Gebühren
Kostenlose Testversion: Ja
Vorteile: Im Vergleich zu anderen Subscription Management-Plattformen, fokussiert sich Frisbii nicht auf ausschließlich eine Branche, sondern erfüllt alle Anforderungen über verschiedene Branchen hinweg (Media & Entertainment, SaaS & Tech, eCommerce & Retail). Zusätzlich bietet Frisbii einen integrierten Payment Gateway an und sticht mit hochwertigem technischen und branchenbezogenen Support hervor.
Nachteile: Mit einem Fokus auf den europäischen Markt und auf europäische Anbieter könnte Frisbii für Unternehmen, die vornehmlich außerhalb Europas operieren ein paar Limitierungen gegenüber den globalen Plattformen haben.
Maxio
Maxio ist eine auf Finanzprozesse spezialisierte Plattform, die aus dem Zusammenschluss von SaasOptics und Charify hervorgegangen ist. Maxio wurde vorwiegend für B2B SaaS-Unternehmen mit komplexen Preisstrukturen und Reporting-Anforderungen entwickelt. Die Plattform unterstützt hybride Preismodelle und erweiterte Finanzworkflows.
Standort: USA
Preis: Ab €599 / Monat
Kostenlose Testversion: Developer Sandbox
Vorteile: Mit dem Fokus auf B2B SaaS-Unternehmen ist Maxio ideal für mittelständige und Großunternehmen im Softwarebereiche, insbesondere, wenn diese hauptsächlich im US-Markt agieren.
Nachteile: Die Implementierung kann ziemlich aufwändig sein und auch die Preise sind nicht für kleinere Unternehmen und Startups konzipiert. Ein paar Kunden haben berichtet, dass die vielen Funktionen eine gewisse Lernkurve erfordern.
Chargebee
Chargebee ist eine Plattform, die von Unternehmen jeder Größe genutzt wird. Sie bietet Automatisierungsfunktionen und ein breites Ökosystem für Integrationen. Chargebee bietet mittlerweile CPQ-, Umsatzrealisierungs- und Kundenbindungstools an und deckt damit ein breiteres Spektrum an Workflows im Bereich Revenue Operations ab.
Standort: Indien / USA
Preise: Kostenlos bis zu einem Rechnungsbetrag von 225.000 EUR, danach 0,75 % auf den Rechnungsbetrag
Kostenlose Testversion: kostenloser Starter-Plan anstelle einer Testversion
Vorteile: Chargebee bietet eine sehr intuitive Plattform und bietet gerade kleinen Unternehmen und Startups einen kostenlosen Einstieg.
Nachteile: Erweiterte Konfigurationen benötigen in der Regel technische Ressourcen. Kosten können erheblich steigen, sobald der kostenlose Rechnungsbetrag überschritten ist. Einige Kunden haben einen limitierten Support und eine erhöhte Lernkurve beim Setup erwähnt.
Fynn
Fynn ist eine auf Deutschland fokussierte Plattform mit starker Lokalisierung, einschließlich GoBD-Konformität und DATEV-Integration, was sie für B2B-Unternehmen mit Sitz in der DACH-Region attraktiv macht.
Standort: Deutschland
Preise: Ab €49 / Monat + Gebühren
Kostenlose Testversion: Ja
Vorteils: Fynn ist besonders attraktiv für B2B SaaS-Unternehmen aus und in Deutschland, da die Plattform insbesondere im Bereich Buchhaltung alle notwendigen Anforderungen und Standards erfüllt.
Nachteile: Durch den regionalen Fokus und das limitierte Ökosystem könnten Unternehmen mit internationalen Marktstrategien im Vergleich zu anderen Plattformen schnell an ihre Grenzen kommen.
Fakturia
Fakturia bietet einfache, wiederkehrende Abrechnung für deutschsprachige Märkte mit Compliance-Funktionen und richtet sich an kleine Unternehmen und Startups, die eine unkomplizierte Automatisierung benötigen.
Standort: Germany
Preise: Ab €49 / Monat + Gebühren
Kostenlose Testversion: Ja
Vorteile: Fakturia bietet neben dem Recurring Billing und Abo-Management besonders im Bereich Buchhaltung erweiterte Funktionalitäten, darunter Mahnwesen, Finanzbuchhaltungsexporte usw.).
Nachteile: Für Unternehmen, die komplexere Preismodelle (Usage-based Billing) oder Analysefähigkeiten suchen, ist die Plattform unter Umständen nicht geeignet. Zusätzlich ist die Plattform nur auf Deutsch verfügbar, eignet sich also nicht für internationale Teams und Unternehmen.
Recurly
Recurly ist eine etablierte Plattform, die sich an umsatzstarke digitale Unternehmen richtet und leistungsstarke Tools zur Umsatzrückgewinnung anbietet. Recurly hat einen starken Fokus auf Churn-Reduzierung und bietet ein extensives Mahnwesen an.
Standort: USA
Preise: Benutzerdefiniert
Kostenlose Testversion: Developer Sandbox
Vorteile: Recurly wird von Kunden als sehr intuitiv bezeichnet und soll insbesondere im Setup und Onboarding schnell und einfach aufzusetzen sein.
Nachteile: Die Plattform ist weniger für kleine Unternehmen geeignet und einige Kunden haben bemerkt, dass sich das Reporting nicht für tiefergehende, flexible Analysen eignet.
Aria Systems
Aria Systems ist eine Monetarisierungsplattform für große Organisationen mit komplexen Abrechnungsanforderungen über verschiedene Niederlassungen und Regionen hinweg. Aria Systems unterstützt und skaliert insbesondere hochgradig konfigurierbare Abrechnungslogiken.
Standort: United States
Preise: Benutzerdefiniert
Kostenlose Testversion: Nein
Vorteile: Aria versteht sich selbst als KI-Plattform und hat im Rahmen dessen zahlreiche KI-Funktionalitäten eingeführt, um Prozesse zu beschleunigen und Probleme schneller zu lösen (Support-Agents, Next-best-Actions, Prompt-Templates).
Nachteile: Als Enterprise-Anwendung kann Aria Systems für kleine und mittelständische Unternehmen zu kostspielig und aufwändig in der Implementierung sein.
Stripe Billing
Stripe Billing lässt sich mit dem Stripe Payment Gateway integrieren und bietet eine entwicklerfreundliche Lösung mit schnellem Onboarding und flexiblen APIs sowie Funktionen zur Umsatzrealisierung. Stripe eignet sich für kleine, mittelständige und Großunternehmen über alle Branchen hinweg.
Standort: USA / Global
Preise: Kostenlos + Gebühren
Kostenlose Testversion: Jein (da die Plattform selbst kostenlos ist)
Vorteils: Als Zahlungsanbieter mit einigen Optionen für wiederkehrende Zahlungen und Abrechnungen ist Stripe ein starker Anbieter. Insbesondere für Startups und kleine Unternehmen sind die Kosten überschaubar, da Stripe keine monatliche Festgebühr verlangt.
Nachteile: Erweiterte Workflows erfordern oft technische Ressourcen und die Verknüpfung mit dem Zahlungs-Gateway kann zu einem Vendor Lock-in führen. Einige Kunden haben berichtet, dass die Kosten ab einer bestimmten Unternehmensgröße stark gewachsen sind, dass komplexe Preismodelle nicht ausreichend unterstützt werden und dass der Service limitiert ist.
Paddle
Paddle agiert als Merchant of Record (MoR) und übernimmt Steuern, Compliance und Zahlungen im Namen von Händlern. Durch die vollständige Übernahme der globalen Steuerpflichten, der Umsatzsteuer-/Mehrwertsteueranmeldungen und der Zahlungsabwicklung ist Paddle besonders für international tätige SaaS-Unternehmen attraktiv.
Standort: UK
Preise: 5% + 50p pro Transaktion
Kostenlose Testversion: Ja
Vorteile: Paddle ist eine beliebte Lösung für Unternehmen, die einen Zahlungsanbieter suchen, der auch Abonnementabrechnungen unterstützt. Paddle bietet spezielle Funktionen für Betrugsschutz, Reporting und Compliance.
Nachteile: Die Transaktionsgebühren sind höher als bei regulären Recurring Billing-Plattformen, allerdings sind darin Kosten wie Steuererklärungen und Compliance-Gebühren enthalten, die sonst separat abgewickelt würden. Unternehmen sollten zudem bedenken, dass das MoR-Modell weniger Kontrolle über den Checkout oder Finanzprozesse bietet.
Was versteht man unter Subscription Management? #
Subscription Management (auch: Abonnementverwaltung) bezeichnet alle Prozesse und Aktivitäten, die mit dem Handhaben von Abo-Plänen, Kundendaten, Zahlungen und wiederkehrenden Abrechnungen zu tun haben. Subscription Management kann auch Themen wie Preisstrategien (Rabatte, Gutscheine, Freemiums), Preismodelle (benutzerdefinierte Abrechnung), Churn Prevention, Kundenbindung sowie die Optimierung des Kundenlebenswerts (CLV) beinhalten.
Zusätzlich gehören zu Subscription Management auch die Datenanalyse sowie das Reporting von KPI dazu, etwa MRR, ARR, CLV, CAC, Churn usw.
Warum brauchst Du eine Subscription Management-Software? #
Eine Subscription Management-Software bietet die notwendige Plattform, Tools und Funktionen, um eine Vielzahl an Aufgaben des Subscription Management zu automatisieren und zu konsolidieren.
Besonders die Anforderungen der Abo-Preisgestaltung und wiederkehrenden Abrechnungen sind nicht immer in klassische Webshops und Payment Gateways integriert und enden oft in komplexen Workarounds, ressourcenintensiven Softwareprojekten oder manuellen Aufwänden, die sich langfristig nicht skalieren lassen.
Eine Subscription Management-Software ist derweil auf wiederkehrende Umsätze, das Verwalten von Abo-Kunden und Zahlungen spezialisiert. Dabei bietet sie oft zusätzlich Funktionen für die Optimierung von Abo-Plänen, Subscriber-Kundenreisen, Buchhaltung, für den Umsatzwachstum und fürs Forecasting.
- Management von Abo-Plänen
- Preisgestaltung & -flexibilität (z.B. Rabatte, kostenlose Testversionen, Gutscheine)
- Verschiedene Preismodelle (z.B. benutzerdefiniert)
- Wiederkehrende Abrechnungen und Umsatzrealisierung
- Datentransparenz & -konsolidierung
- Reports & Analytics (MRR, ARR, Churn, Kundenbindung, Zahlungsausfälle)
- Churn Management (via Zahlungswiederholungen, Zahlungserinnerungen, Kreditkartentoken, etc.)
- Wachstumshebel (Verschiedene Sprachen und Währungen, VAT Management, globale und lokale Zahlungsmethoden)
- Integrationsflexibilität (via Plugins, Open API, Webhooks, etc.)
- Compliance & Datenschutz (DSGVO, GoBD, PCI DSS, etc.)
Lohnt es sich, Subscription Management-Software selbst zu entwickeln? #
Solltest Du die Entwicklerressourcen und das Budget haben, liegt die Überlegung nahe, Deine eigene Subscription Management- oder Recurring Billing-Software zu entwickeln. Doch neben den naheliegenden Vorteilen (mehr Kontrolle), kann eine eigene Entwicklung langfristig an ihre Grenzen kommen, insbesondere dann, wenn Dein Unternehmen wächst. Wartung, Anpassung an rechtliche Standards und Regulierungen sowie das Entwickeln neuer Features und Software-Integrationen und Hosting-Kosten gehören zur Basis-Instandhaltung einer Software.
Im Vergleich bieten standardisierte Marktlösungen oft mehr als nur die absolut notwendigen Funktionen, darunter innovative Features und Lösungen, die speziell für bestimmte Branchen, Märkte und Abo-Geschäfte entwickelt wurden.
Interne (Inhouse) Subscription Management-Software
Viele große Unternehmen haben die Ressourcen und das interne Know-how, um ihre eigene Billing-Software zu entwickeln. Tatsächlich war es vor 10-15 Jahren teilweise unmöglich eine standardisierte Software auf dem Markt zu finden, die bei der Abo-Abrechnung und -Zahlung unterstützt. Diverse Unternehmen waren dadurch gezwungen, ihre eigenen Lösungen zu entwickeln.
Vorteile einer eigenen Subscription Management-Software:
- Volle Kontrolle über Roadmaps und Kosten
- Hohe benutzerdefinierte Anpassungen
- Alle Probleme können intern gelöst werden
- Alles erworbene Know-how kann intern genutzt werden
Nachteile einer eigenen Subscription Management-Software:
- Wartung und Weiterentwicklung müssen durchgängig gewährleistet sein, insbesondere bei rechtlichen Standards und Anforderungen
- Erfordert ein hohes Maß an Wissen über aktuelle rechtliche Standards und Anforderungen
- Erfordert zusätzlich ein hohes Maß an technischem Know-how, das nichts mit dem Kerngeschäft zu tun hat
- Kann versteckte Kosten kreieren (Entwicklung, Wartung, Ausfälle, Hosting, Training, etc.)
Subscription Management als SaaS
Heutzutage haben Unternehmen eine große Auswahl an Anbietern, die global oder lokale, branchenspezifisch oder standardisierte Lösungen für Subscription Management anbieten. Die größte Herausforderungen liegt darin, die richtige Lösung zu finden.
Vorteile von Subscription Management-Software as a Service
- Wartung, Updates und neue Features inklusive
- Volle Compliance für alle notwendigen Standards (je nach Anbieter & Standort)
- Transparente Kosten
- Verschiedene Abo-Modelle je nach Bedarf (auch: Optionen zum Upscaling)
- Plugins und Integrationsoptionen
- Onboarding, Support & Training
Nachteile von Subscription Management-Software as a Service
- Keine (volle) Kontrolle über die Produkt-Roadmap
- Keine Kontrolle über Preiserhöhungen
- Vendor-Lock-in (Abhängigkeit vom Anbieter)
- Probleme werden vom Anbieter geklärt (was ein Vor- und Nachteil sein kann)
- Globale Anbieter erfüllen möglicherweise nicht alle regionalen/lokalen Anforderungen
Was musst Du beachten, wenn Du Deine Subscription Management-Software auswählst? #
Kosten & Gebühren
Je nach Anbieter zahlst Du in der Regel einen monatlichen (oder jährlichen) Abo-Preis und in der Regel zusätzliche prozentuale Gebühren, die von Deinen Zahlungsoptionen*, Deinen Umsätzen und/oder Deinen verarbeiteten Abrechnungssummen abhängen.
*Wenn Deine Software eine Zahlungslösung enthält.
Diese Gebühren unterscheiden sich stark je nach Anbieter und Abo-Plan und Deiner ausgewählten Zahlungsmethoden. Es lohnt sich daher immer, die Gebühren nicht nur gemäß Deiner aktuellen Umsätze/Abrechnungen, sondern auch mit Deinen Wachstumszielen gegenzurechen, um sicherzugehen, dass Dein Wachstum nicht zur Kostenexplosion führt.
Abo-Pläne und Preisflexibilität
Eine gute Subscription Management-Software macht es Dir einfach, unterschiedliche Abo-Pläne, Preismodelle und Add-Ons anzulegen (z.B. für benutzerdefinierte Features oder einmalige Services). Viele Anbieter ermöglichen auch einen sehr schnellen Start mit gehosteten Preisseiten Deiner Abos, die Du ganz ohne Entwicklerressourcen in Dein Content Management System integrieren kannst.
Je nach Geschäftsmodell lohnt sich ein Blick auf die benötigte Komplexität der Abonnements und Preismodelle. Neben branchenspezifischen Lösungen (oft speziell für SaaS oder Verlage) wird oft auch die Unternehmensgröße berücksichtigt. Enterprise-Lösungen können für Startups und KMUs schnell sehr aufwändig in der Implementierung sein und sind häufig auch kostenintensiver, da sie Funktionen anbieten, die für kleinere Unternehmen weniger relevant sind.
Nicht alle Subscription-Geschäftsmodelle sind gleich. Wir haben viele Kunden, die beispielsweise Spendenmitglieder haben, Kundenmitgliedschaften oder eCommmerce-Abos anbieten – es lohnt sich immer, beim Software-Anbieter anzufragen, ob Deine individuellen Use Cases vollständig abgedeckt werden können.
Wiederkehrende Abrechnung
Wiederkehrende Abrechnungen unterscheiden sich sehr von einmaligen Rechnungen, wenn es beispielsweise um die Umsatzrealisierung geht. Genau deshalb sind wiederkehrende Abrechnungen eher selten für eine Buchhaltung mit Excel-Tabellen geeignet.
Eine solide Subscription Management-Software kann Deine wiederkehrenden Abrechnungen automatisieren, ist integrierbar mit Deiner Buchhaltung, Deinem ERP, CRM, usw. und zentralisiert Deine Daten. Stelle sicher, dass die Software sich einfach mit Deinen Umsystemen verknüpfen lässt und die notwendigen Funktionen und Zertifikate mitbringt, um eine saubere, transparente Buchhaltung zu ermöglichen und Audits zu erleichtern.
Reports & Analytics
Lange Zeit brauchten Unternehmen Webhooks und Integrationen, um ihre Abo-Daten in Dashboards abzubilden. Mittlerweile bieten die meisten Software-Lösungen jedoch Performance Dashboards für die wichtigsten KPI an. Und manche haben sogar erweiterte Predictive Analytics-Funktionen, um Trends hervorzusagen oder Churn zu verhindern.
Skalierbarkeit & Wachstumsoptionen
So gut wie jedes Abo-Business hat Wachstumspläne – sei es die Kundenbase, Marktanteil, Marktexpansion oder anderweitig. Genau deshalb ist es wichtig, eine Subscription Management-Software zu finden, die nicht nur heute, sondern auch morgen passt.
Eine skalierbare Software muss nicht nur operativ und prozessual passen (Uptime, Integrationen, Workflows), sondern auch langfristige Strategiepläne tragen können:
Willst Du in andere Märkte expandieren?
Dann brauchst Du eine Lösung, die verschiedene Sprachen, Währungen, VAT und potenziell e-invoicing unterstützt.
Unser Guide für europäische Zahlungsmethoden unterstützt Dich bei der Suche nach richtigen Zahlungsoptionen je nach Markt.
Du willst weitere Abo-Pläne und Preismodelle ergänzen?
Prüfe, ob Deine ausgewählte Software komplexe Preisstrategien (z.B. benutzerdefiniert) abdeckt bzw. auf der Roadmap hat.
Integrationen
Selbst die beste All-in-One-Plattform existiert nicht im Vakuum und muss mit Deinen Umsystemen verknüpft werden, um zentrale Datenansichten zu garantieren. Doch nicht jedes Unternehmen hat die technischen Ressourcen, um individuelle Integrationen zu entwickeln.
Viele Anbieter haben daher Partnerschaften und bieten Plugins und andere Integrationsoptionen für die populärsten Software-Optionen. Genau hier spielt übrigens der Standort bzw. die Marktausrichtung Der Subscription Management-Software eine Rolle, da US-Anbieter oft eher auf den US-Markt konzentriert sind, wenn es um Plugins geht.
Hast Du ein eigenes Dev-Team bzw. eine Agentur, dann ist außerdem wichtig, ob der Anbieter eine Open API zur Verfügung stellt, um benutzerdefinierte Einrichtungen, Workflows, etc. zu ermöglichen.
Compliance & Datenschutz
Je nach Standort, Branche und internen sowie externen Sicherheitsanforderungen solltest Du sichergehen, dass alle notwendigen Anforderungen von Deiner Subscription Management-Software erfüllt werden. Dazu gehören insbesondere Standards für e-invoicing, Zahlungsverarbeitung und Datenschutz.
! Wenn Dein Business in Europa ist bzw. Du Geschäfte in Europa machst, gehe sicher, dass die Software DSGVO-konform ist.
Standort & Support
Für viele europäische Unternehmen kann es schwierig sein, die richtige Subscription Management-Software zu finden, da die großen Standardlösungen oft aus den USA kommen. Auf den ersten Blick macht das keinen großen Unterschied, doch gerade bei Compliance & Sicherheitsthemen kann das die Verantwortung zur Einhaltung von Regulationen und Gesetzen auf Dein Unternehmen übertragen.
Standard-Funktionen für mehr Sicherheit, wie etwa Zwei-Faktor-Authentifizierung, sind nicht immer im Katalog eines US-Unternehmens zu finden.
Zusätzlich können europäische Anbieter gezielter auf die spezifischen Marktanforderungen eingehen, wenn es um Rechnungsvorlagen, Versteuerung, Zahlungsmethoden und mehr geht.
Zu guter Letzt: gerade beim Support ziehen viele Unternehmen lokale Anbieter mit regulären europäischen Kontaktzeiten, um persönliche Unterstützung in der jeweiligen Landessprache zu erhalten.
Wie lange dauert es, um Subscription Management-Software zu implementieren?
Es gibt keine Standardantwort auf diese Frage, da die Implementierung von Subscription Management-Software stark von den Anforderungen, dem Setup und den Abo-Plänen abhängt.
Nehmen wir mal ein typisches Onboarding bei Frisbii als Beispiel:
Wenn Du bereits eine Acquirer-Vereinbarung hast und nicht viele benutzerdefinierte Anpassungen benötigst, dann kannst Du rein theoretisch innerhalb eines Tages live gehen.
Musst Du derweil noch einen Acquirer-Vertrag abschließen, kann dieser Prozess alleine mehrere Wochen in Anspruch nehmen (je nach Acquirer, der Art Deines Business, etc.), bevor Du (Karten-)Zahlungen entgegennehmen kannst.
Auch die Branche spielt eine Rolle. Viele unserer Verlagskunden nutzen unsere Frisbii Media-Plattform, die ein komplexeres Onboarding erfordert, um alle notwendigen Integrationen zu gewährleisten (beispielsweise für die Paywall, für Eventmanagement, etc.).
Benutzerdefinierte Anpassungen, Integrationen, etc. von Deiner Seite werden die Implementierungsphase zusätzlich verlängern, wenn Du beispielsweise eigene Dashboards bauen willst oder nicht die gehosteten Preisseiten nutzt, sondern eigene Seiten entwickelst.
Wir hatten schon Kunden, die mithilfe einer Agentur alles benutzerdefiniert entwickelt haben und trotzdem innerhalb eines Monats live gehen konnten (mehr dazu hier).
In der Regel lässt sich der Aufwand jedoch nach einem Gespräch mit uns einfach einschätzen und wir bieten ein großes Partnernetzwerk, um Integrationen, Implementierungen, Webentwicklung und Co zu unterstützen.
Setz einfach ein Meeting mit unserem Team auf und wir besprechen Use Cases, Anforderungen und Deine Ziele, um die richtige Lösung für Dich zu finden.