Die richtige Zahlungsmethode im Online-Shop oder für Deine digitalen Services erhöhen Konversionsraten und reduzieren den gefürchteten „verlassenen Einkaufswagen“. Doch Europa ist ein vielfältiges Ökosystem, wenn es um Benutzerpräferenzen geht.
Dem Global Payments Report 2026 von Worldpay zufolge ziehen die meisten europäischen Kunden Digital Wallets (PayPal, Apple Pay, Google Pay) und Debit- sowie Kreditkarten als Zahlungsmethoden für Online-Einkäufe vor.
- Digital Wallets (38%)
- Debit und Pre-Paid (17%)
- Kreditkarten (19%)
- A2A oder Pay by Bank (14%)
- Buy-now-pay-later (BNPL) (9%)
- Andere (4%)
Hinweis: der Worldpay-Report deckt eine große Anzahl, aber nicht alle europäischen Länder ab. Die berücksichtigten Länder sind: Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, die Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, die Schweiz, die Türkei sowie das United Kingdom.

Kreditkarten #
Visa und Mastercard sind mit Abstand die beliebtesten Kreditkarten, die in ganz Europa genutzt werden. Derweil werden American Express oder Diners Club-Karten kaum genutzt und werden daher kaum zu Konversionen im europäischen Raum sorgen.
Wichtig ist auch zu beachten, dass der Market Share von Visa und Mastercard stark von den verschiedenen Ländern abhängt.
Ein aktueller Statista-Report besagt, dass Frankreich einen sehr hohen Marktanteil hat, während finnische und polnische Kunden kaum mit Kreditkarten zahlen. Das United Kingdom zählt derweil zu den Ländern mit einer hohen Kreditkartennutzung (Quelle: Statista, 2025). Der Worldpay Global Payments Report 2026 sagt aus, dass die Türkei in der Nutzung bei Online-Zahlungen mit 52% Nutzungsrate der befragten Kunden auf Platz Eins liegt.
Finnland, Polen, die Niederlande, Belgien und Deutschland haben die niedrigste Nutzungsrate aller analysierten Länder.
- Türkei (52%)
- Schweiz (27%)
- United Kingdom (23%)
- Norwegen (22%)
- Frankreich (20%)
Mobile / Digital Wallets #
Digital Wallets sind die beliebtesten Zahlungsmittel im Online-Handel über ganz Europa hinweg, mit Deutschland im Lead (was an der hohen Popularität von PayPal liegen könnte). Doch sie sind nicht in allen Ländern gleich populär. In der Türkei, den Niederlanden und Polen müssen Händler nicht zwangsläufig Digital Wallets in ihrem Zahlungsmix mit aufnehmen.
Erfahre hier mehr über beliebte Zahlungsmethoden in Deutschland.
- Deutschland (52%)
- Dänemark (44%)
- Schweden (44%)
- Norwegen (43%)
- Irland (42%)
Auch wenn Apple Pay und Google Pay insgesamt gerne von europäischen Kunden genutzt werden, ist Europa insgesamt ein PayPal-Land. In Deutschland allein zahlen laut Statista 91% aller deutschen Kunden mit PayPal. Im Vergleich nutzen gerade einmal 17% Apple Pay oder Google Pay.
Der Marktanteil für Online-Zahlungsmittel für PayPal lag zumindest 2024 noch bei 76 – 91% (je nach Land).
Obwohl Apple Pay im stationären Handel eine recht beliebte Zahlungsmethode ist (die Nutzungsrate liegt bei 30 – 67% je nach Land), wird sie weniger im Online-Handel verwendet (15 – 40% je nach Land) (Quelle: Statista, 2024).
Debitkarten und Banküberweisungen #
Debitkarten sind in Europa generell populär, haben jedoch in einigen Ländern mitunter die geringsten Nutzungsraten. Nur 1% aller befragten Deutschen zahlt Worldpay zufolge online mit der Debitkarte (im stationären Handel ist die Nutzung weitaus höher). Auch Italien, die Niederlande und Polen nutzen sie weniger im eCommerce.
Gerade englisch- und französischsprachige Länder haben jedoch sehr hohe Nutzungsraten:
- Irland (31%)
- Frankreich (28%)
- Belgien (26%)
- United Kingdom (22%)
- Schweiz (21%)
Lokale Zahlungsmethoden #
Fast jedes europäische Land hat mindestens eine lokale Zahlungsmethode, die extrem populär ist und Deinem Marktauftritt dabei unterstützen kann, mehr Vertrauen zu generieren. Das heißt jedoch nicht, dass Du für eine europäische Marktstrategie jede einzelne lokale Zahlungsmethode anbieten musst.
Fokussiere Dich auf die Märkte, die nicht nur ein hohes Umsatzpotenzial haben, sondern auch lokale Zahlungsmethoden, die mehrheitlich gegenüber globaleren Optionen genutzt werden.
In Dänemark kann der Einsatz von MobilePay beispielsweise einen großen Unterschied machen, da es zu den mit Abstand beliebtesten Zahlungsmethoden gehört (lese hier mehr über beliebte Zahlungsmethoden in Skandinavien).
„Ich liebe, dass Frisbii so viele verschiedene Zahlungsmethoden ermöglicht. Aktuell nutzen wir nur Kreditkarten mit Happy Helper, aber wir wollen zukünftig auch (Vipps) MobilePay und ein paar andere Optionen anbieten.“
Saxo Merrild, CEO of Handyhand & Happy Helper
Beliebte lokale Zahlungsmethoden ausgewählter europäischer Länder #

- Belgien – Payconiq, Bancontact
- Deutschland – PayPal, Klarna
- Dänemark – Dankort, MobilePay, Santander, Viabill, Anyday
- Finnland – MobilePay, Santander
- Italien – Bancomat, Satispay, MyBank
- Litauen – Paysera
- Luxemburg – Payconiq
- Niederlande – IDEAL
- Norwegen – Vipps, Santander
- Österreich – eps
- Polen – Przelewy 24, Blik
- Portugal – Multibanco
- Schweden – Swish, Santander, Trustly
- Schweiz – Twint
Lokale Zahlungsmethoden mit Frisbii anbieten #
Mit dem Frisbii Payment Gateway kannst Du eine große Auswahl lokaler und globaler Zahlungsmethoden anbieten, sowohl für einmalige als auch wiederkehrende Zahlungen.
Einer der Vorteile von Frisbii gegenüber vielen anderen Zahlungslösungen ist die Option, verschiedene Acquirer auszuwählen. Acquirer-Vereinbarungen brauchst Du, um eine Vielzahl von Zahlungen akzeptieren zu können. Doch die Wahl Deines Acquirers hat auch Einfluss auf die Zahlungsgebühren.
Mit Frisbii hast Du mehr Kontrolle über Deinen Zahlungsmix sowie Deine Gebühren und kannst so je nach Marktstrategie ein optimales und flexibles Setup wählen, das Deine Umsätze optimiert.
Wir sind vollständig konform mit europäischen Zahlungsstandards (PCI DSS 4.0, SOC2, 2-Faktor-Authentifizierung, 3-Faktor-Authentifizierung und DSGVO).
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