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Darum ist Dein SaaS-Wachstum unter Druck

Befindet sich die SaaS-Branche in einer Krise? Basierend auf dem Branchen-Webinar unserer Experten François Suret und Olivier Fourment werfen wir einen Blick auf aktuelle Transformationsschmerzen und wie gerade in kritischen Zeiten der Umsatz geschützt werden kann.

Warum ist der SaaS-Wachstum ins Stocken geraten? #

  • Ein unbeständiger Markt
  • Disruptive KI-Lösungen
  • Höhere Absprungraten (Churn) aufgrund von:
    • Einfachere Kündigungsoptionen
    • Höherer (globaler) Wettbewerb
    • Gestiegene Preissensibilität

Der SaaS-Wachstum hat sich aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Lage verlangsamt. Investoren suchen nicht mehr nur nach „Wachstum um jeden Preis“, sondern fokussieren sich auf Wirtschaftlichkeit.

KI bringt den Markt zum Schwanken #

Plötzlich ist generative künstliche Intelligenz (GenAI) ein neuer Wettbewerber. Einfache SaaS-Lösungen lassen sich scheinbar schnell mit KI-Agenten entwickeln und kosten nur einen Bruchteil klassischer Software. Ob diese Lösungen das halten, was sie versprechen, interessiert den Markt wenig: Frühjahr 2026 hat gezeigt, dass der Aktienmarkt von SaaS auf Hardware umsteigt.

Investoren verkaufen ihre SaaS-Aktien, um in Halbleiter zu investieren, die für die KI-Entwicklung benötigt werden. Für die Hardware-Branche ist das ein Erfolg, doch SaaS-Unternehmen fühlen sich unter Druck gesetzt.  

Januar 2026 sank der S&P 500 Software Index an einem Tag um 8,7%. Stand März hatte der Aktienmarkt insgesamt einen Wert von ca. 1 Trillionen US-Dollars verloren (Quelle: Tunga).

Reports von S&P Capital IQ zeigen, dass das durchschnittliche Wachstum von (amerikanischen) Software-Unternehmen in den letzten fünf Jahren drastisch gesunken ist.

Und auch die Kunden reagieren. Konversionen sinken und Kundenabsprünge (Churn) steigen. Die Kundenlebenszeit (Lifetime Value, LTV) wird kürzer. Immer mehr Abonnements werden aus unterschiedlichen Gründen früher gekündigt:

  1. Konsumentenfreundliche Kündigungsgesetze erleichtern Kündigungsprozesse
  2. KI beschleunigt Produktzyklen und erhöht dadurch die Auswahl der Konkurrenz
  3. Kunden sind preissensibler geworden und sehen kritischer auf Ihre Ausgaben

Alles in allem werden dadurch Abonnements öfter auf den Prüfstand gebracht, evaluiert und schneller gekündigt.  

Warum Deine Kunden den Gürten enger schnallen #

Durchschnittliche KMUs nutzen 162 Apps (Quelle: Zylo). Große Unternehmen kommen derweil auf das vier- oder fünffache. So viele Anwendungen kosten. Es gibt sogar einen Begriff dafür: „Bill Shock“ (Rechnungsschock). Bill Shock beschreibt das Gefühl, wenn man am Ende des Monats alle Abo-Rechnungen zusammengefasst sieht und realisiert, wie viel man eigentlich für Abonnements ausgibt.

Kommen zu den regulären Abo-Preisen noch nutzungsbasierte Features (KI, Nutzungsvolumen, etc.) hinzu, ist der Schock entsprechend groß.

Unternehmen und Privatkunden schnallen den Gürtel enger, indem Sie Inventur betreiben. Welche Anwendungen werden wirklich gebraucht und genutzt? Und welche können aus unterschiedlichen Gründen gekündigt werden:  

  • sie sind zu teuer
  • es gibt kostenlose oder zumindest günstigere Lösungen
  • sie werden zu selten genutzt
  • sie bieten nicht genug Mehrwerte im Vergleich zu den Kosten
  • Die Preismodelle sind nicht flexibel genug
  • Das Abo kann nicht pausiert werden
  • Der Support frustriert und es dauert zu lange, um Probleme zu klären
  • es gibt zu viel Downtime, Störungen und Probleme

Hoher Churn und kürzere Kundenlebenszyklen greifen den jährlich wiederkehrenden Umsatz (ARR) an. Umsatzprognosen werden unzuverlässiger, der geplante Wachstum bricht ein oder stagniert und der Markt verändert sich in einem Tempo, das schwer beibehalten werden kann.

Die Lösung: Mehr Kontrolle über Deine Umsätze mit Automatisierung und zentralen Daten #

Die volle Transparenz über Deine Umsatzdaten, Prozesse und Ausgaben sorgt für enorme Vorteile in Krisenzeiten. Mehr Transparenz sorgt für Klarheit über Deine Umsatzfallen, Probleme bei der Customer Journey oder (unnötig) hohe Kosten.

Du erhältst mehr Kontrolle über Dein Unternehmenswachstum und erkennst Umsatztrends (z.B. saisonal oder kampagnenbasiert). Je schneller Du Probleme entdeckst, desto mehr Umsatz kann durch frühes Reagieren auf verspätete Zahlungen, fehlerhafte Abrechnungen und Hürden in der Customer Journey gesichert werden.

Wo kommen Deine Umsätze her?

Die meisten SaaS-Unternehmen haben mehr als einen Abo-Plan (z.B. Starter, Growth, Enterprise). Und jeder Abo-Plan hat zusätzlich Add-Ons, Discounts, kostenlose Testversionen oder andere Preisoptionen, um mehr Kunden zu erreichen.

Bist Du in der Lage, Deine verschiedenen Abo- und Preismodelle zu messen, erhältst Du eine Übersicht über verschiedene KPIs. Dabei ist wichtig, dass Du nicht nur auf Deine Konversionen schaust, sondern auch die Kosten einer Konversion mit dem geschätzten Umsatz eines Kunden aufrechnest. Pläne, Kampagnen oder kostenlose Testphasen, die viel konvertieren, aber auch eine hohe Churn-Rate haben, können so entfernt oder angepasst werden.

Mehr über diese Kosten-Balance kannst Du hier lesen.   

Wo verlierst Du Umsätze?

Umsatzfallen entstehen dann, wenn Deine Prozesse oder Kosten Deine Umsätze unnötig reduzieren. Es ist gar nicht so einfach, alle Umsatzfallen in einem Unternehmen zu identifizieren. Oft verstecken sie sich tief in Deinen Prozessen und Systemen oder werden sogar als notwendig wahrgenommen.  

Genau deshalb ist es grundlegend, eine gute Übersicht über Deine Systemlandschaft und Prozesse zu haben. Oft sind beispielsweise fehlende Integrationen oder manuelle Workflows Ursache für fehlende Transparenz. Im schlimmsten Fall kann das zu Sicherheitsrisiken und Compliance-Verstößen führen.

Mit strukturierten und leicht zugänglichen Zahlungs- und Abrechnungsdaten, siehst Du schnell:

  • wie lange es braucht, bis Rechnungen verarbeitet und bezahlt werden,
  • wie viele verspätete Zahlungen Du pro Tag/Woche/Monat hast
  • und wie viel Umsatz Du durch Zahlungserinnerungen und andere Maßnahmen „retten“ kannst.

Forecasting ist das goldene Ticket für SaaS-Wachstum

Akkurate Vorhersagen können Deine Planung und Strategie datenbasiert unterstützen.

Simuliere Preisveränderungen, um zu sehen, wie Deine Umsätze Durch eine Erhöhung beeinflusst werden.

Identifiziere Kampagnen, die nicht nur Konversionen, sondern auch den LTV positiv beeinflussen.

Erkenne frühzeitig absprunggefährdete Kunden und trigger Gegenmaßnahmen, bevor der Kunde überhaupt an eine Kündigung nachdenkt.

Mit genügend strukturierten Daten und Predictive Analytics wird Dein Forecasting präziser und stärkt Deine Strategie.

Wo entstehen Verzögerungen und Datensilos aufgrund manueller oder veralteter Prozesse?

Es gibt viele Gründe, warum ein Unternehmen manuelle Prozesse hat. Manche sind notwendig, um die Qualität zu sichern. In anderen Fällen mangelt es an einer (kosteneffizienten) technischen Lösung. Oft genug haben sich Prozesse so sehr etabliert, dass sie gar nicht mehr hinterfragt werden.

Aus unseren Migrationsprojekten mit Kunden wissen wir, dass viele Probleme alter Prozesse erst dann zu Tage kommen, wenn ein System gewechselt wird. Fehler, Sicherheitsrisiken und unnötige Kosten wurden einfach jahrelang mitgetragen, weil sie niemandem bewusst waren.

Genau deshalb ist eine regelmäßige Dokumentation und Evaluierung hilfreich, um auszuwerten, ob ein Prozess irgendwie optimiert werden kann. Dadurch entstehen mehr Transparenz und Kontrolle und Workflows und Standards können potenziell neu gedacht und strukturiert werden.

Was hilft beim Umsatzwachstum? #

Wir haben von zahlreichen Kunden gehört, dass eine professionelle Subscription Management-Software nicht erst dann Sinn macht, wenn bereits alles für existierende Lösungen zu komplex geworden ist. Je früher man strukturierte automatisierte Prozesse einführt, desto einfacher fällt der Wachstum oder eine Weiterentwicklung.

Eine zuverlässige Abrechnungs-Infrastruktur bietet Dir eine enorme Flexibilität bei Deinen Preisstrukturen und Produkt-Roadmaps. Sie garantiert Compliance, reduziert manuelle Arbeitsaufwände und wächst mit, ohne dass Fehlerraten mitwachsen.

Zusätzlich bietet Dir eine Subscription Management-Software Funktionalitäten und Data Analytics, die Dich aktiv bei der Kundenbindung unterstützen und Absprünge verhindern:

  • Zahlungserinnerungen
  • Automatische Kreditkartenupdates, um unfreiwilligen Churn zu verhindern
  • Treueprogramme
  • Churn-Trigger
  • usw.

Frisbii hilft Dir dabei, mehr Transparenz über Deine Daten und Prozesse zu erhalten. Unsere Plattform managt Deine Abo-Kunden, -Pläne und -Preise und automatisiert Deine Abrechnungen und Zahlungen. Von einfachen Abo-Plänen bis zu komplexen nutzerbasierten Preismodellen – alles wächst mit Deinem Unternehmen mit.

Registriere Dich noch heute für eine kostenlose Testversion oder buche einen Kennenlerntermin mit unserem Team, um zu erfahren, wie Frisbii Deinen Umsatz stärkt.

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